Warum ins Orinoco Delta ?
Das Orinoco Delta ist ein dichtes, weitreichendes und verschlungenes
Labyrinth von Fluessen die das Wasser vom Orinocofluss in den atlantischen
Ozean leiten und das alles in einem tropischen Urwald. Das Orinoco
Delta (welches man heute als Bundesstaat Delta Amacuro kennt) hat
sich in den letzten Jahren sehr veraendert. Nur im letzten Jahrhundert
hat es sich um ca. 1000 km2 vergroessert und es breitet sich immer
mehr aus in Richtung Ozean, was ca. 40m in den 360 km Kuestenstreifen
ausmacht. Der Orinoco besteht aus ca. 60 Seitenarmen und 40 Fluesschen
die durch 41.000 km2 Urwaldinseln, Sumpfgebieten und Lagunen fliessen.(video
vom Camp low
Quality, high
Quality)
Was ist die beste Zeit um ins Delta zu fahren ?
In das Delta kann man zu jeder Zeit fahren, wir sindnicht abhaengig
von Regenzeiten oder anderen Naturwidrigkeiten, bei uns finden Sie
jederzeit ein unvergessliches Abenteuer..
Das Delta und die Natur
Das Delta ist in zwei Regionen unterteilt die obere und die untere,
jeweils westlich und oestlich des Seitenarms Macareo. Diese Aufteilung
wurde anfang der 60 Jahre aufgrund des Programms des Hochwasserschutzes
unternommen. Man baute einen Schutzdamm in dem Seitenarm vom Mánamo
um so Hochwassser im Norden einzuschraenken. Dadurch wurde die Rinderzucht
ermoeglicht. Aber trotzdem hatte das in der Region Nebenwirkungen,
der fallende Wasserspiegel hatte zur Folge das sich nun Gezeiten
bildeten und nun steigt und sinkt der Wasserpegel taeglich ca 1
– 2 m. Waehrend der Trockenzeit steigt das Salzwasser hoeher
in die Seitenarme was erhebliche Schaeden in Fauna und Flora hervorruft
und auch die einheimischen indios Warao gezwungen hat sich einen
anderen Lebensraum mit Frischwasser zu suchen. Im unteren Teil des
deltas wo immernoch der Orinoco regiert gibt es waehrend der Trockenzeit
immer wieder Hochwasser da kann der Wasserspiegel bis zu 15 m varieren.
Seit 1991 ist der obere Teil des Deltas Nationalpark Mariusa, dadurch
sind ca 331.000 ha geschuetzt.
Eine grosse Vielseitigkeit von Pflanzen hat sich im Delta ansaessig
gemacht, sovie im Wasser als auch auf dem Land. Gemischter Urwald
in dem vorallem die riesigen Palmen rauswachsen. Ausserdem gibt
es eine grosse Anzahl von Obstbaeumen, Orchideen, Bromelien und
Farne. Letztere vermehren sich hauptsaechlich in der feuchten Luft
der Tunnel die aus Laubwerk formiert sind. Die Sumpf- und Morastgebiete
sind voll mit Wasserpflanzen und die Seitenarme die zum Atlantik
fuehren sind bewachsen mit Mangroven. Im gesamten Bereich des Deltas
sind alle Seitenarme verschieden und andersformig. Die breiten Flussarme
werden zu kleinen Baechen oder zu Lagunen die kleinen Schwimmbaedern
aehneln. Andere, voll mit Ablagerungen sind braun, andere wiederum
sind schwarz gefaerbt aufgrund der tangsaeure. Viele sind verdeckt
von Wiesen oder Graeser (Lirio acuático) die mit der gleichen
Stroemung langsam voran getrieben werden.
Man braucht gar nicht zu erwaehnen das die Tierwelt auch sehr artenreich
ist im Delta. Jaguare, Pumas, Ozelote, Kapuzineraffen, Bruellaffen,
Seehunde und Delfine sind nur einige der riesigen Anzahl von Saeugetieren
die man hier in ihrem nartuerlichen Lebensraum antreffen kann. Es
gibt auch eine sehr grosse Anzahl von Voegel wie z.B. Wellsitiche,
Papageien, Tucane, Kormorane, Falken, Schnepfen, Adler und Kolibris.
Und nartuerlich gibt es auch sehr viele Reptilien, Amphibien und
Fische sowie Anacondas, Boas, Giftschlangen, Koralschlangen, Leguane,
Schildkroeten, Piranhas, Mantas und Kaimane.
|